Grundannahme

Der Mensch ist von Natur aus ein soziales oder verbundenes Wesen, das in erster Linie durch den moralischen Impuls motiviert ist, sowohl stark als auch mitfühlend zu handeln.
Das begründet die Fähigkeit, selbstbestimmt zu entscheiden und auf andere einzugehen, selbst unter widrigen Umständen.  

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Konflikt

Ein Konflikt ist eine Krise in der menschlichen Interaktion. Der Kern ist eine Störung der Interaktionsqualität. Die Entscheidungs- und Perspektivenübernahmefähigkeit sind beeinträchtigt. Statt Selbstwirksamkeit wird Schwäche und Verunsicherung erlebt, statt Verbundenheit mit anderen sind Abgrenzung und Entfremdung typisch. weiterlesen ...

Stärkung der Interaktionsqualität

Mediator*innen unterstützen konsequent die Transformation der Interaktionsqualität für mehr Selbstwirksamkeit und Verbundenheit, indem sie die Bemühungen der Konfliktparteien unterstützen, ihren Wunsch nach konstruktiver Konfliktinteraktion zu erfüllen.

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Eigenverantwortlichkeit

Mediator*innen achten darauf, dass Entscheidungen ihrer Mediand*innen eigenverantwortlich getroffen werden – nicht nur in Bezug auf mögliche Ergebnisse, sondern auch auf die Art ihres Zustandekommens. Je bewußter sie Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen können, desto nachhaltiger wird der Konflikt gelöst.  weiterlesen ...

In der Wissenschaft fundiert und in der Praxis bewährt

Der transformative Ansatz hat seinen Ursprung in den USA der 1990er Jahre. Wissenschaftlich begründet, wurde er seitdem u.a. im Gemeinwesen, am Arbeitsplatz und in der Wirtschaft erfolgreich eingesetzt und stetig weiterentwickelt. Die Fachgruppe knüpft und vertieft Kontakte zwischen Praktiker*innen des transformativen Prozesses - Mediation, Dialog, Coaching, Supervision und mehr. Unsere Herangehensweise ermöglicht auch eine Anerkennung als Transformativen Mediator™ (ISCT).